Wer mit Aktien handeln will, benötigt ein Depot. Das Wertpapierdepot ist schlicht ein Konto, über das Geschäfte an der Börse durchgeführt werden, und wird auch Anlagekonto genannt. Das Depot kann entweder bei einer Filialbank oder einem Online Broker geführt werden, wobei die letzte Variante in der Regel günstiger ist. Außerdem profitieren Sie dabei von höherer Flexibilität, weil Sie unabhängig von Öffnungszeiten Ihre Geldanlage verwalten können. Die Kontrolle des Depots und die Beauftragung von Tradings können jederzeit erfolgen – ob in der Mittagspause, abends oder am Wochenende.
Tipps für das eigene Depot – clever Geld anlegen
Wer ein Depot eröffnet, sollte die Art der Wertpapiere so zusammenstellen, dass ein guter Mix aus hohen Renditechancen und geringem Risiko entsteht. Anfänger haben Schwierigkeiten, diese Wahl zu treffen, da ihnen das Wissen über Anlagestrategien fehlt. Daher gilt es, das Depot vorsichtig aufzubauen und nicht die Wertpapiere wild zu handeln. Beobachten Sie den Markt und die Charts, aber lassen Sie sich nicht von einem Kurseinbruch dazu verleiten, Ihre Aktien abzustoßen – solche Schwankungen sind normal und in den wenigsten Fällen bedeuten sie den kompletten Wertverlust Ihres Depots. Im schlimmsten Fall verkaufen Sie Ihre Wertpapiere zu einem Spottpreis und kurz darauf erholen sie sich wieder. Daher: Gönnen Sie sich und Ihrem Depot etwas Ruhe und reagieren Sie gelassen auf schlechte Nachrichten.
Depot und Rendite optimieren
Wichtig ist, nicht blind den Empfehlungen von Analysten zu folgen, sondern stets individuell zu überprüfen, was für das eigene Depot am besten ist. Faustregeln wie “Immer gegen den Trend handeln” haben schon so manchen um seine Ersparnisse gebracht. Lesen Sie Bücher über die Grundlagen der Börse, um die Fachbegriffe und wichtigsten Anlagestrategien zu lernen.
Ein Buchtipp in Sachen Depot und Aktienstrategien ist “Schnellkurs Aktien” von Dennis Winkler. Hier gibt es eine Online-Leseprobe. Und jetzt: Viel Spaß und Erfolg mit dem eigenen Depot!